Metropolen-Kreuzfahrt mit der MSC Preziosa

Eine Kreuzfahrt im Dezember? Für uns war das eine Gelegenheit, europäische Städte in der Vorweihnachtszeit zu entdecken und zwischendurch das Leben an Bord zu genießen.

Unsere Metropolenkreuzfahrt mit der MSC Preziosa ab Hamburg führte uns nach Rotterdam, zu einem Besuch in Brügge, über Le Havre nach Honfleur und schließlich von Southampton nach London. Eine Mischung aus Stadtspaziergängen, Weihnachtsstimmung und Zeit auf See.

Abfahrt in Hamburg: Winterjacke statt Sonnenliege

Beim Ablegen in Hamburg war die Luft kalt und klar, die Elbe lag ruhig vor uns. Ein anderer Start als bei einer Sommerkreuzfahrt – und genau das passte zu dieser Reise.

Im Dezember verlagert sich vieles nach drinnen. Deshalb waren uns die Innenbereiche des Schiffes besonders wichtig. Auf der MSC Preziosa fanden wir genügend Orte, an denen wir gern Zeit verbrachten. Die warmen Farben und großzügigen Räume machten es uns leicht, anzukommen.

Für diese Woche standen Städte und ihre vorweihnachtliche Atmosphäre im Mittelpunkt. Das Schiff war dabei unser fester Ausgangspunkt: tagsüber unterwegs sein und abends wieder in derselben Kabine ankommen.

Rotterdam: Architektur und eine Pause in der Markthal

Unser erster Stopp war Rotterdam. Wir erkundeten die Stadt bei einem ausgedehnten Spaziergang und überquerten die Erasmusbrücke.

Besonders auffällig ist der Kontrast zu vielen anderen europäischen Städten: moderne Gebäude, breite Wege und ungewöhnliche Architektur. Die Kubushäuser gehören dazu. Wir blieben stehen und schauten uns an, wie diese schrägen Häuser eigentlich funktionieren.

Die Markthal bot zwischendurch Schutz vor dem Winterwetter. Zwischen den Ständen war deutlich mehr Betrieb als draußen – eine angenehme Abwechslung nach dem Spaziergang.

Rotterdam erlebten wir an diesem Tag als entspannt. Wir konnten uns Zeit nehmen, stehen bleiben und fotografieren, ohne ständig das Gefühl zu haben, weiterzumüssen.

Brügge: ohne festen Plan durch die Altstadt

Für Brügge hatten wir uns bewusst kein großes Programm vorgenommen. Wir wollten durch die Altstadt laufen und schauen, wohin es uns zieht.

Das funktionierte gut. Grachten, historische Häuser und Kopfsteinpflaster machten schon den Spaziergang abwechslungsreich. Bei unserem Besuch war vergleichsweise wenig los, und wir konnten uns die Stadt in Ruhe ansehen.

Brügge war für uns einer der entspanntesten Stopps der Reise. Wir mussten keine Liste abarbeiten und hatten trotzdem das Gefühl, viel gesehen zu haben. Manchmal reicht es, sich Zeit für einen Ort zu nehmen.

Le Havre und Honfleur: ein Ausflug in die Normandie

Von Le Havre aus machten wir einen Ausflug ins Umland. Zuerst besuchten wir eine traditionelle Calvados-Brennerei.

Dort bekamen wir einen Einblick in die Herstellung des Apfelbrands. Der Geruch von Äpfeln und Holz blieb uns besonders in Erinnerung. Es war eine schöne Ergänzung zu den Stadtbesuchen auf dieser Route.

Anschließend ging es nach Honfleur. Rund um das Hafenbecken stehen die schmalen Häuser dicht nebeneinander. Wir nahmen uns Zeit, den Ort anzusehen und die Atmosphäre am Wasser mitzunehmen.

Auch die hölzerne Katharinenkirche gehörte zu unserem Besuch. Sie fiel uns mit ihrer Bauweise besonders auf. Insgesamt war Honfleur für uns ein überschaubarer, angenehmer Ort, um einen Teil des Tages zu verbringen.

Southampton und London: ein Tag in der Vorweihnachtszeit

Unser letzter Hafen war Southampton. Von dort ging es für einen Tagesausflug nach London.

Ein Tag ist für diese Stadt natürlich knapp. Wir konzentrierten uns deshalb auf einige Stationen: den Wachwechsel am Buckingham Palace, einen Spaziergang durch die Burlington Arcade und Besuche bei Selfridges und Liberty London.

Gerade die Kaufhäuser passten gut zur Reisezeit. Bei Liberty blieb uns der traditionelle englische Christbaumschmuck besonders in Erinnerung. Die Weihnachtsstimmung kam hier ganz von selbst.

London war der Stopp mit dem meisten Programm. Nach den ruhigeren Spaziergängen der vergangenen Tage war das eine schöne Abwechslung.

Die MSC Preziosa im Winter: Zeit an Bord gehört dazu

Zwischen den Landgängen verbrachten wir gern Zeit auf der MSC Preziosa. Gerade bei einer Winterkreuzfahrt macht es einen Unterschied, ob man sich auch drinnen wohlfühlt.

Für uns passte das Schiff gut zu dieser Route. Es gab ausreichend Platz für ruhigere Momente, und nach den Stadtbesuchen konnten wir den Abend entspannt ausklingen lassen.

Die Mischung aus Hafenstopps und Seetagen empfanden wir als angenehm. Wir waren viel unterwegs, hatten aber auch Gelegenheit, die Eindrücke erst einmal sacken zu lassen. Man muss schließlich nicht jede freie Stunde mit dem nächsten Programmpunkt füllen.

Unser Fazit zur MSC Preziosa Metropolenkreuzfahrt

Unsere Winterkreuzfahrt mit der MSC Preziosa hat uns gut gefallen, weil sie Städtereisen und entspannte Zeit an Bord miteinander verbunden hat.

Die Stopps waren unterschiedlich genug, um abwechslungsreich zu bleiben: moderne Architektur in Rotterdam, Spaziergänge durch Brügge, Einblicke in die Normandie und ein Tag im vorweihnachtlichen London.

Bei unseren Besuchen erlebten wir einige Orte angenehm ruhig. Gleichzeitig gehört zu einer Reise im Dezember, sich auf kaltes Wetter einzustellen und auch die Zeit im Schiff genießen zu können.

Für uns ging diese Mischung auf. Wir mussten nicht jeden Tag möglichst viel unterbringen. In Brügge reichte ein Spaziergang, in London durfte es etwas mehr Programm sein, und dazwischen hatten wir Zeit auf See.

Wenn du europäische Städte gern zu Fuß entdeckst und auch Freude an gemütlichen Tagen an Bord hast, kann eine Metropolenkreuzfahrt im Winter gut zu dir passen. Wir haben diese Woche jedenfalls als schöne Möglichkeit erlebt, die Vorweihnachtszeit unterwegs zu verbringen.

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